Augenfalten – Entstehung, Kaschieren und operativ Straffen

Frau bekommt Spritze gegen Augenfalten

Der natürliche Abbau von Kollagen und Elastin lässt die Haut mit den Jahren an Spannkraft verlieren. Folglich bilden sich Fältchen – an der Stirn, an den Wangen und nicht zuletzt an der Haut um die Augen.

Besonders die dünne Haut rund um die empfindliche Augenpartie ist anfällig für Falten. Augenfalten sind meist zuerst sichtbar, noch bevor andere Falten im Gesicht auffallen. Die Haut um die Augen ist sehr dünn und empfindlich und stets Umwelteinflüssen ausgesetzt. Im Folgenden erfahren Sie, von Ihrem Experten für Lidstraffung München, welche Arten von Augenfalten es gibt und was Sie dagegen unternehmen können.

Entstehung von Augenfalten

Wie bereits angesprochen, lässt die natürliche Hautalterung das Auge erschlaffen und es entstehen Fältchen. Es gibt jedoch auch andere Gründe für die Bildung von Falten an den Augen. Das menschliche Auge ist von einem ringförmigen Muskel umgeben. Durch starkes und häufiges zukneifen der Augen wird dieser Muskel beansprucht. Das führt zur Stauchung der Haut und somit zu Augenfalten. Außerdem nimmt durch die regelmäßige Muskelbeanspruchung die Elastizität der Haut ab, was ebenfalls verstärkt zur Entstehung von Augenfalten beiträgt.

Arten von Augenfalten

Krähenfüße:

Krähenfüße bezeichnen mehrere dünne Fältchen, die von der äußeren Augenspitze Richtung Schläfe verlaufen. Da es sich um zwei oder mehr Fältchen handelt, die wie Krähenfüße aussehen, werden diese Falten so genannt.

Faltige Augenlider:

Die Augenlider hängen hier zwar nicht schlaff herunter, weisen jedoch vermehrt Falten auf. Das betrifft sowohl das Oberlid, als auch das Unterlid. Das kann die betroffene Person älter und müder aussehen lassen, als sie es tatsächlich ist.

Schlupflider:

Hierbei handelt es sich nicht um klassische Augenfalten. Der obere, bewegliche Teil des Lides wird von hängender Haut überdecken. Schlupflider lassen das Auge viel kleiner wirken und vermitteln fälschlicherweise Traurigkeit oder Übermüdung.

Tränensäcke/Augenringe:

Tränensäcke sind nicht mit Augenringen gleichzusetzen. Bei Tränensäcken ist der Bereich unter dem unteren Augenlid angeschwollen. Dieses ist oftmals durch einen ringförmigen Schatten, den sogenannten Augenringen, optisch verstärkt. Augenringe können jedoch auch ohne die Schwellungen auftreten und sind bei dünner und heller Haut relativ häufig. Die Ursache für die Tränensäcke ist meist genetisch bedingt. Es kommt zu einem Hervordrücken des Fettgewebes, was zu den typischen, kissenartigen Vorwölbungen am Unterlid führt.

Augenfalten kosmetisch kaschieren

Make-Up:

Gerade Augenringe oder kleine Krähenfüße können mit flüssigem Make-Up überdeckt werden. Über den Tag kann es jedoch sein, dass die Augenfalten durch das Make-Up hindurchscheinen.

Cremes und Seren mit Hyaluron:

Hyaluron kommt natürlicherweise in unserer Haut vor und sorgt für deren Spannkraft. Mit den Jahren nimmt der Anteil jedoch ab. Die Verwendung von Cremes oder Seren, die Hyaluron oder Kollagen enthalten, kann diesen Verlust mildern.

Augenfalten operativ/medizinisch behandeln

Hyaluronsäure-Unterspritzung:

Hyaluronsäure kann der Haut nicht nur in Form von Cremes und Seren zugeführt werden. Auch eine direkte Unterspritzung mit Hyaluronsäure ist möglich. Das Ergebnis einer Hyaluronsäure-Unterspritzung ist relativ schnell sichtbar und die Behandlung muss nicht so oft wiederholt werden wie das Auftragen einer Creme.

Botox-Unterspritzung:

Eine Botox-Unterspritzung eignet sich auch sehr gut für die Behandlung von Krähenfüßen. Im Gegensatz zur Hyaluronsäure polstert Botox den Bereich um die Augen nicht auf, sondern schwächt die Muskulatur, sodass die Haut geglättet wird und die Augenfalten gänzlich verschwinden können.

Eigenbluttherapie:

Aus dem eigenen Blut der Patientin wird das Plättchenreiche-Plasma (PRP) gewonnen. Dieses wird zur Straffung in die entsprechenden Hautareale gespritzt. Das Plasma bindet Kollagenfasern und sorgt für eine Verdickung der Haut. Diese regeneriert sich, Augenfalten werden geglättet. Da nur körpereigenes Material zum Einsatz kommt und keine chemischen bzw. synthetischen Substanzen, sind Unverträglichkeiten und sonstige Nebenwirkungen ausgeschlossen.

Für ein optimales Ergebnis sollte die Eigenblut-Therapie in drei bis vier aufeinander folgenden Sitzungen durchgeführt werden, mit jeweils einem vierwöchigen Abstand zueinander.

Operative Lidstraffung bei Augenfalten

Die operative Lidstraffung ist bei schlaffen und faltigen Augenlidern sinnvoll. Hierbei setzt man die Schnitte direkt in der Lidfalte, damit die Narben später nicht sichtbar sind. Überschüssige Haut wird entfernt und das Lid glattgezogen. Dann wird die Haut fein vernäht. Das Augenlid ist nun faltenfrei.

Die operative Lidstraffung dauert nur ca. 30 min und findet wahlweise in örtlicher Betäubung unter Dämmerschlaf oder auch in Vollnarkose statt. Außerdem ist die Operation nahezu risikofrei. Ober- und Unterlider können parallel im Rahmen einer einzigen Operation gestrafft werden. Hier ist jedoch die Vollnarkose als Betäubung zu empfehlen.

Lidstraffung – Vorteile:

  • Narbe nicht sichtbar, da in der Lidfalte
  • Nahezu keine Risiken
  • Dauerhaftes Ergebnis

Wenn auch Sie sich speziell zu Ihren Augenfalten und einer geeigneten Behandlungsmethode beraten lassen wollen, dann besuchen Sie mich, Ihren plastischen Chirurgen Dr. Garcia in meiner Praxis in München. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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