Eigenfett in der Plastischen Chirurgie – Entnahme, Aufbereitung und Vorteile

Fettabsaugen am Bacuh Eigenfett

Ein natürliches Ergebnis mit bester Verträglichkeit – das ist der Wunsch jeder Patientin bei einer Plastischen Operation. Für das Erreichen dieses Ziels wird die Unterspritzung von Eigenfett immer beliebter. Erfahren Sie im folgenden Beitrag, welche Operationen mit körpereigenem Fett durchgeführt werden können und welche Vorteile der Einsatz dieser Substanz noch mit sich bringt.

Schönheitsoperationen mit Eigenfett

Lipofilling: Das Lipofilling ist eine bewährte Methode zur Volumenkorrektur im Gesicht. Als Anti-Aging-Maßnahme wird Eigenfett unterspritzt, welches eingefallene Gesichtspartien auffüllt. Das Gesicht ist eben und die Haut besitzt wieder Spannkraft. Trotz der Zunahme an Volumen fühlt sich die Haut an wie zuvor.

Brustvergrößerung mit Eigenfett: Um die Oberweite zu vergrößern, wird entnommenes Eigenfett in beide Brüste injiziert. Dabei ist eine Vergrößerung um bis zu einer Körbchengröße möglich.

Po-Vergrößerung/Brazilian Butt Lift: Eigenfett aus Bauch oder Oberschenkel wird in das Gesäß gespritzt. Dadurch wird der Po vergrößert, neu geformt und gleichzeitig etwas angehoben.

Was ist Eigenfett?

Als Eigenfett werden die reinen körpereigenen Fettzellen bezeichnet, die vom restlichen Gewebe getrennt wurden.

Hüfte, Unterbauch und Oberschenkel beinhalten ein anderes Fettgewebe als z.B. die Brust oder das Gesicht. Deshalb können sich dort unerwünschte Fettpolster bilden. Im Zuge der Eigenfett-Transplantation (auch autologe Fetttransplantation genannt) wird solches Fettgewebe aus einem der genannten Körperareale entnommen und in ein anderes Areal desselben Patienten eingespritzt.

Entnahme

Das Fett wird im Zuge der Fettabsaugung München von Bauch, Beinen, Hüften oder Po entfernt. Dafür werden kleine Hautschnitte (2-5 Millimeter) gesetzt. Vor der Absaugung wird die sogenannte Tumeszenzlösung in die markierten Regionen eingebracht. Dabei handelt es sich um eine Kochsalzlösung in Verbindung mit einem örtlichen Betäubungsmittel. Gelegentlich kommen auch andere Wirkstoffe zum Einsatz, wie beispielsweise Adrenalin oder Enzyme. Die Lösung hemmt Schmerzen und mildert spätere Blutergüsse. In erster Linie verflüssigt sie jedoch die Fettzellen, damit diese mit Kanülen abgesaugt werden können.

Zwischen Injektion der Tumeszenzlösung und dem eigentlichen Fettabsaugen sollte mindestens eine halbe Stunde Zeit liegen.

Nach dem Eingriff werden die kleinen Schnitte mit selbstauflösenden Fäden vernäht.

Aufbereitung

Das Eigenfett kann nicht einfach so in den Körper eingearbeitet werden. Während der Fettabsaugung wird nicht nur Eigenfett, sondern z.B. auch viel Flüssigkeit entnommen.

Das gewonnene Fettgewebe muss von der Flüssigkeit getrennt und gereinigt werden. Das Fettgewebe wird dafür in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet. Hierbei werden die Fettzellen vom Rest der Absaugmenge getrennt und dadurch konzentriert. Es entstehen separates Öl, Flüssigkeit und Fett . Das ermöglicht eine Behandlung mit reinem Eigenfett.

Vorteile von Eigenfett in der Plastischen Chirurgie

Hohe Verträglichkeit: Da es sich um körpereigenes, natürliches Material handelt, ist Eigenfett sehr gut verträglich. Allergien sowie andere Unverträglichkeitserscheinungen (wie es bei Fremdkörpern der Fall wäre) sind ausgeschlossen. Sollten Nebenwirkungen zu spüren sein, dann nur aufgrund der Narkose oder des Eingriffes an sich – jedoch nicht wegen des körpereigenen Fettes.

Keine großen Schnitte oder Narben: Sie müssen weder bei der Fettabsaugung noch bei der Injektion der Fettzellen große Einschnitte in die Haut befürchten. Die nötigen Schnitte für die Entnahme sind nur wenige Millimeter lang. Eingebracht wird das Eigenfett mit Spritzen. Es bleiben kaum Narben zurück und falls doch einmal Narben entstehen sollten, dann sind diese aufgrund der sehr kleinen Einschnittstellen kaum sichtbar.

Leicht zu gewinnen: Das Eigenfett muss nicht bestellt bzw. hergestellt werden, denn es ist immer im Körper zu finden. Das körpereigene Fett kann also einfach im Zuge eines Eingriffes entnommen, aufbereitet und eingespritzt werden. Wichtig ist, dass dem Patienten ausreichend Fettreserven zur Verfügung stehen.

Verlust hartnäckiger Fettpolster: Um das Eigenfett einzusetzen, muss es zuvor entnommen werden. Dadurch kann während des Eingriffes Ihr Körper harmonischer geformt werden. Sie gewinnen also nicht nur eine glatte Haut oder einen größeren Po, sondern auch eine besser geformte Körpersilhouette.

Natürlicheres Ergebnis bei Brustvergrößerung: Da Eigenfett körpereigenes Material und teils ,,flüssig’’ ist, sehen mit Eigenfett vergrößerte Brüste sehr natürlich aus und fühlen sich auch so an.

Kein Kompressions-BH nach Brustoperation: Wird die Brust mit Eigenfett vergrößert, bleibt Ihnen das Tragen eines Kompressionsmieders erspart. Ein Verschieben des Materiales, wie bei Brustimplantaten, ist hier nicht möglich und ein stützender BH daher nicht erforderlich.

Bessere Aufpolsterung: Beim Lipofilling können Falten sowie eingefallene Gesichtspartien sofort und dauerhaft ausgeglichen werden. Bei Botox müssen Sie auf den glättenden Effekt warten. Die Glättung hat eine Wirksamkeit von ca. 6 Monaten. Ebenso ist die Hautglättung durch Hyaluronsäure auf etwa 6 Monate zeitlich begrenzt.

Dauerhaftes Ergebnis: In der Regel wachsen 50 – 70 % der verpflanzten Fettzellen in der neuen Körperstelle an. Den Rest baut der Körper ab. Das Ergebnis der Operation wird dadurch etwas beeinträchtigt. Daher können 1-2 nachträgliche Behandlungen sinnvoll sein, um den anfänglichen Volumenverlust auszugleichen. Sind die die Fettzellen eingewachsen, können diese nicht mehr abgebaut werden. Das Ergebnis ist also dauerhaft haltbar. Regelmäßiges Nachspritzen, wie bei Botox oder Hyaluronsäure, ist nicht nötig.

Für wen ist eine Eigenfett-Transplantation geeignet?

Für alle Patienten, die über genügend Fettansammlungen für die entsprechende Operation verfügen. Für Faltenunterspitzungen benötigt man beispielsweise deutlich weniger Eigenfett als für eine Brustvergrößerung.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass eine Eigenfett-Transplantation für schlanke Personen ungeeignet ist. Auch Menschen mit vergleichsweise wenig Körpergewicht können über störende Fettpolster verfügen, derer man sich bedienen kann.

Mein Fazit

Eigenfett stellt bei jeder Operation die natürlichere und verträglichere Wahl dar. Wichtig ist, dass der Patient über genügend Fettpolster verfügt, die man für den entsprechenden Eingriff benötigt. Am besten ist es, sich individuell vom Facharzt beraten zu lassen. Ich, Dr. Garcia, bin Plastischer Chirurg in München und freue mich darauf, Sie in meiner Praxis zu einem unverbindlichen Gespräch begrüßen zu dürfen.

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Ästhetische Chirurgie

Dr. Juan Maria Garcia
Pfisterstrasse 11
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