Bauchstraffung


Im Laufe des Lebens können sich aus verschiedenen Gründen Hautüberschüsse am Bauch bilden. Häufig ist dies zum Beispiel nach einer starken Gewichtsabnahme oder einer Schwangerschaft der Fall. Auch die natürlichen Alterungsprozesse lassen die Haut mit der Zeit erschlaffen, sodass diese unter Umständen zu hängen beginnt. Im Zuge der Bauchstraffung wird überschüssige Haut chirurgisch entfernt und das Gewebe gestrafft. Die Bauchregion erscheint wieder flach und ebenmäßig.

Für wen eignet sich eine Bauchstraffung?


Die Bauchdeckenstraffung eignet sich für Menschen, die zum Beispiel nach Schwangerschaften oder einer Gewichtsabnahme unter einer erschlafften Bauchregion leiden. Wenn sich ausgeprägte Hautlappen gebildet haben, ist die Bauchstraffung oftmals die einzige Möglichkeit, den Bauch zu straffen und die ursprünglichen Proportionen wiederherzustellen. Die überschüssige Haut wird dazu chirurgisch entfernt. Die übrige Haut wird ,,glatt gezogen’’.

Bauchstraffung bei Fettpolster

Die Bauchstraffung wird oft mit einer Fettabsaugung kombiniert. So können wir bei der Bauchstraffung in München zugleich hartnäckige Fettpolster entfernen, die zum Beispiel nach einer Gewichtsreduktion zurückgeblieben sind. Beide Methoden eignen sich jedoch nicht, um Übergewicht abzubauen. Der Eingriff sollte idealerweise erfolgen, wenn das Wunschgewicht bereits weitgehend erreicht ist.

Welche Formen der Bauchstraffung gibt es?


Bei großen Hautüberschüssen erfolgt meist eine Straffung der kompletten Bauchdecke sowie gegebenenfalls der geraden Bauchmuskeln. Hier ist nach der Bauchdeckenstraffung der Vorher-Nachher-Effekt sehr deutlich, da die gesamte Bauchregion gestrafft und der Bauchnabel entsprechend neu positioniert wird.

Bei kleineren Hautüberschüssen genügt häufig eine Mini-Bauchstraffung. Hierbei verbleibt der Bauchnabel an seiner Position und es wird lediglich ein kleiner Schnitt über dem Schambereich gesetzt. Dadurch fallen bei dieser Art der Bauchstraffung auch die Narben sehr gering aus.

Eine Bauchstraffung ohne OP ist bei ausgeprägten Hautüberschüssen in aller Regel nicht möglich.

Ist eine Bauchstraffung auch ohne OP möglich?


Eine Bauchstraffung ohne OP ist bei ausgeprägten Hautüberschüssen in aller Regel nicht möglich. Wenn etwa nach einer Gewichtsreduktion Hautlappen zurückbleiben, die sich nicht von alleine zurückbilden, können diese meist nur auf chirurgischem Wege entfernt werden. Lediglich bei einem sehr leichten Erschlaffungsgrad kommen äußere Anwendungen wie etwa ein Medical Needling infrage. Alternativ ist minimalinvasiv auch eine Behandlung mit renuvion möglich. Dabei bleiben lediglich Mini-Narben wie bei der Fettabsaugung zurück.

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Bauchstraffung ist die Erfahrung des behandelnden Chirurgen gefragt. Ein erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie kann genau abschätzen, ob auch ohne Bauchstraffung der gewünschte Vorher-Nachher-Effekt erzielt werden kann.

Ablauf der Bauchdeckenstraffung


Da die Bauchstraffung ein relativ großer Eingriff ist, findet die Operation in aller Regel unter Vollnarkose statt. Je nach Befund setzt der Chirurg einen Hautschnitt über dem Schambereich und meist auch um den Bauchnabel.

Das Hautgewebe wird von der Bauchwand abgelöst und vom Bauchnabel getrennt. Der Chirurg strafft die Haut nun, entfernt vorhandene Hautschürzen und legt einen neuen Zugang für den Bauchnabel an.

Bauchstraffung Schnittfuehrung

Bei Bedarf werden zusätzlich die Bauchmuskeln gestrafft und in der gewünschten Position fixiert. Dadurch stellt sich nach der Bauchstraffung der gewünschte Vorher-Nachher-Effekt in Form einer festeren Bauchwand und definierten Taille ein.

Nach der Bauchstraffung: Behandlung und Nachsorge


Nach der Bauchstraffung wird ein Verband und eine spezielle Kompressionswäsche angelegt, die in den folgenden Wochen ständig getragen werden sollte. Unmittelbar nach dem Eingriff können Schwellungen und leichte Wundschmerzen auftreten, die normalerweise von selbst wieder abklingen. Der Heilungsverlauf wird insbesondere in den ersten Tagen und Wochen engmaschig kontrolliert. Auf Sport, langes Sitzen und starke Beanspruchungen sollte in dieser Zeit verzichtet werden.

Etwa ein Jahr nach der Bauchstraffung ist der Heilungsverlauf endgültig abgeschlossen. Erste Ergebnisse sind aber schon einige Wochen nach dem Bauch straffen sichtbar, wenn die anfänglichen Schwellungen zurückgegangen sind.

Fazit


Nach starken Gewichtsabnahmen oder Schwangerschaften ist eine Bauchstraffung oft die einzige Möglichkeit, der Bauchregion ihre straffe Form zurückzugeben. Wenn starke Hautüberschüsse trotz Sport und Diät nicht weichen wollen, kann es sinnvoll sein, diese chirurgisch zu entfernen. Die Bauchstraffung wird für jeden Patienten individuell geplant. So kann unabhängig von der Ausgangssituation ein ästhetisches Ergebnis erzielt werden, das mit den übrigen Körperproportionen gut harmoniert.

FAQ


Was ist Bauchstraffung?

Die Bauchdeckenstraffung ist ein chirurgisches Verfahren zur Entfernung von Hautüberschüssen am Bauch. Die Bauchstraffung wird als Behandlung zum Beispiel nach einer starken Gewichtsabnahme eingesetzt, um verbliebene Hautlappen zu entfernen.

Wie funktioniert die Bauchstraffung?

Der Chirurg setzt bei der Bauchstraffung einen Schnitt über dem Schambereich und um den Bauchnabel. Über diese Schnitte strafft er die Haut und gegebenenfalls auch die darunterliegende Muskulatur. Überschüssige Haut wird entfernt und der Bauchnabel neu positioniert.

Welche Risiken sind mit einer Bauchstraffung verbunden?

Neben allgemeinen OP-Risiken wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Blutungen kann es in Einzelfällen nach einer Bauchstraffung zu einer vermehrten Einlagerung von Wundwasser kommen. Grund dafür ist die relativ große innere Wundfläche. Auch kann es bei unsachgemäßer Durchführung zu Asymmetrien oder Dellen kommen. Wichtig ist hier, dass der Chirurg im Bereich der Bauchstraffung über die entsprechende Erfahrung verfügt.

Wie lange ist man nach einer Bauchstraffung arbeitsunfähig?

Nach dem Eingriff der Bauchstraffung sollte eine Ausfallzeit von mindestens 7 – 10 Tagen eingeplant werden, je nach beruflicher Tätigkeit auch länger.

Welche Möglichkeiten zur Bauchstraffung gibt es?

Die Bauchstraffung kann großflächig oder in Form einer sogenannten Mini-Bauchstraffung durchgeführt werden. Letztere Methode eignet sich gut zur Entfernung geringer Hautüberschüsse unterhalb des Bauchnabels. Bei dieser Form der Bauchstraffung sind auch die Narben unauffälliger.

Welche Methoden und Arten der Bauchstraffung gibt es?

Bei der klassischen Bauchdeckenstraffung wird das Hautgewebe von der Bauchwand gelöst, um den Bauch zu straffen. Dazu muss in der Regel auch der Bauchnabel neu positioniert werden. Zusätzlich können die geraden Bauchmuskeln gestrafft werden, um die Bauchwand fester und die Taille schmaler zu gestalten.

Was ist die Geschichte der Bauchstraffung?

Der erste Bericht über eine Fettschürzenentfernung stammt bereits aus dem Jahr 1890. Die heutigen OP-Techniken wurden in den 1960er Jahren entwickelt und seither stetig verbessert. Auch die Kombination von Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung ist eine relativ neue Entwicklung, die in vielen Fällen für optimale ästhetische Ergebnisse sorgt.

Wie läuft die Vorbereitung auf die Bauchstraffung ab?

Blutverdünnende Medikamente müssen 14 Tage vor der Bauchstraffungs-OP vorübergehend abgesetzt werden. Der behandelnde Arzt sollte über Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente umfassend informiert werden. Die Operation wird gemeinsam mit dem Patienten in einem ausführlichen Vorgespräch geplant.

Wie gestaltet sich die Zeit nach der Bauchstraffung?

Nach der Bauchstraffung muss für etwa 6 Wochen spezielle Kompressionswäsche getragen werden. Auf Sport, langes Sitzen sowie Beuge- und Streckbewegungen sollte in dieser Zeit verzichtet werden. Leichte Bewegung ist ansonsten aber durchaus förderlich, um Thrombosen und Schwellungen vorzubeugen.

Wie erfolgt der Heilungsverlauf nach einer Bauchstraffung?

Anfängliche Schwellungen bilden sich im Laufe von einigen Wochen zurück. Bis die OP-Wunden vollständig verheilt sind, kann es bis zu 12 Monate dauern. Nach der Bauchstraffung sind die Narben zunächst deutlich ausgeprägt, verblassen aber innerhalb des ersten Jahres.

Wann ist man nach einer Bauchstraffung wieder gesellschaftsfähig?

Die Gesellschaftsfähigkeit ist bei einer Bauchdeckenstraffung nach etwa 1-2 Wochen wiederhergestellt.

Ist das Ergebnis einer Bauchstraffung dauerhaft?

Mit der chirurgischen Bauchdeckenstraffung werden dauerhafte Ergebnisse erzielt. Nach der Bauchstraffung ist es der Erfahrung nach wichtig, erneute starke Gewichtsschwankungen zu vermeiden, damit sich keine neuen Hautüberschüsse bilden.

Wie schmerzhaft ist eine Bauchstraffung?

Die Bauchdeckenstraffung erfolgt normalerweise in Vollnarkose und ist daher nicht mit Schmerzen verbunden. Unmittelbar nach der Operation können leichte Schmerzen auftreten, gegen die der behandelnde Arzt ein passendes Schmerzmittel verschreibt.

© kosmos111, andriano_cz – stock.adobe.com

ChIJb--1_cXXvkcRSzmwiOiWWKg
Wir setzen Cookies auf dieser Website ein, um Zugriffe darauf zu analysieren und Ihre Nutzererfahrung zu optimieren. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.