Brustvergrößerung

Alle Informationen rund um den Eingriff


Die Brustvergrößerung in München ist ein, in der Regel bei Frauen durchgeführter, operativer Eingriff. Weltweit ist die Operation die häufigste durchgeführte ästhetische Operation. Welche Gründe, Methoden und Risiken im Rahmen der Vergrößerung der Brust existieren, klärt dieser Artikel.

1. Gründe für die Brustvergrößerung


Bei der Brustvergrößerung handelt es sich um einen Eingriff, der rein ästhetische Funktionen aufweist. Er ist für Frauen vorgesehen, die sich größere Brüste wünschen. Unter anderem existieren folgende spezifische Gründe für die Brustvergrößerung:

Brustvergroesserung Frau mit Massband
  • In vielen Kulturen wird eine größere Brust als weiblicher und damit potenziell attraktiver angesehen. Frauen, die von Natur aus eine geringe Oberweite besitzen, können diese durch die Operation vergrößern.

  • Natürliche Brüste sind fast nie symmetrisch, stattdessen ist meist eine etwas kleiner bzw. größer als die andere. Auch dies kann als Nachteil angesehen werden, der sich durch diese Operation ausgleichen lässt.

  • Bestimmte Ereignisse, wie etwa eine Schwangerschaft, kann das Bindegewebe stark beanspruchen. Dieser Effekt tritt am gesamten Körper auf und ist an der Brust am deutlichsten sichtbar. Durch eine Vergrößerung der Brust kann der Mangel ausgeglichen werden.

  • Nach einem hohen Gewichtsverlust befindet sich viel überschüssige Haut am Körper, die am Bindegewebe zieht – die Brust wird davon ebenfalls nicht verschont. Ein chirurgischer Eingriff kann Abhilfe schaffen.

  • Bei einer von Natur aus sehr kleinen Brust leiden einige Frauen auch psychisch, etwa durch eine Einschränkung des Selbstwertgefühls. Um diesem Problem zu begegnen, können Frauen ihre Brust vergrößern lassen und das Problem – zumindest an der Oberfläche – zunächst beseitigen. Eine Brustvergrößerung kann somit die Lebensqualität deutlich verbessern.

Weiterhin bergen moderne Methoden für eine Brustvergrößerung keine erheblichen Risiken. Das gilt auch bei anderen Eingriffen, wie einer Bruststraffung oder Brustverkleinerung.

2. Ablauf der Beratung im Voraus


Da es keine "Standardbrust" gibt, an der es sich zu orientieren gilt, wird eine Brustvergrößerung immer auf einer individuellen Basis durchgeführt. In einem ersten Beratungsgespräch stehen daher auch die eigenen Wünsche von Frauen, die ihre Brust vergrößern lassen möchten, im Fokus. Frauen werden in einem Aufklärungsgespräch dazu beraten, was unter reellen Bedingungen von einer Brustvergrößerung zu erwarten ist. Weiterhin stehen die eigenen Wünsche für eine Brustvergrößerung im Vordergrund.

Um den gesamten Vorgang und insbesondere das Ergebnis zu visualisieren, haben die meisten Chirurgen spezielle BHs in ihrer Praxis, sodass eine Brustvergrößerung am Spiegel gut simulierbar ist. Anhand dieser Modelle kann die Patientin abwägen, welche Größe ihr rein visuell zusagen würde. So lassen sich diverse Formen und Größenvarianten der Implantate im Voraus testen, um die Auswirkungen der Operation unter reellen Bedingungen zu sehen.

Wichtig ist weiterhin, dass es sich um einen eigenen, persönlichen Wunsch handelt. Die Vergrößerung der Brust ist nicht trivial und wird eine große Veränderung am Körper und somit im gesamten Leben der Patientin bewirken. Dies sollte nicht aufgrund von Druck von außen geschehen, sondern nur dann, wenn Frau von ihrer eigenen Entscheidung zu 100 % überzeugt ist. Auch hinsichtlich dieses Aspektes werden Patientinnen eingehend beraten.

3. Wann ist eine Brustvergrößerung durchführbar?


Grundsätzlich eignet sich eine Brustvergrößerung für alle Frauen, die ihre Brust vergrößern lassen möchten. Theoretisch sind so gut wie alle gewünschten Eingriffe auch durchführbar. Es liegt dennoch in der Verantwortung des Arztes, auf unrealistische Vorstellungen hinzuweisen und etwa auf Proportionalität im Hinblick auf den restlichen Körper zu achten. Überschreiten die Implantate eine gewisse Größe, geht dies mit einem Risiko für die Gesundheit der Patientinnen einher. Ärzte haben daher auch das Recht, eine unrealistische Vergrößerung abzulehnen.

Weiterhin kommen diese Eingriffe nur dann in Frage, wenn keine Kontraindikationen auftreten – wie etwa eine Schwangerschaft. Auch Frauen, die unter Autoimmunerkrankungen leiden, wird von einer Brustvergrößerung häufig abgeraten. Weiterhin existieren beispielsweise Allergien gegen die verwendeten Materialien, die dafür sorgen können, dass der Eingriff nicht durchführbar ist. Bei einigen Frauen besteht außerdem eine Undurchführbarkeit einer Vollnarkose, was dann ebenfalls meist dazu führt, dass die Operation nicht stattfinden kann. Dies gilt nicht nur für die Brustvergrößerung, sondern auch, wenn etwa eine Bruststraffung in München durchgeführt werden soll.

4. Vorbereitung und Nachsorge


Neben dem bereits erwähnten Beratungsgespräch im Voraus und einem weiteren, zweiten Beratungsgespräch, muss die Patientin sich auf den Eingriff vorbereiten:

  • Ab zwei Wochen vor dem OP-Termin dürfen keine blutverdünnenden Mittel mehr eingenommen werden. Das beinhaltet auch leichte Medikamente wie Aspirin.

  • Auch sollte von Drogen wie Alkohol oder Nikotin Abstand genommen werden. So werden die potenziellen Risiken beim Eingriff reduziert.

  • Am Tag des eigentlichen Eingriffs sollte die Patientin nüchtern erscheinen. Das heißt, dass die Zunahme von Speisen oder Getränken nicht gestattet ist. Aus diesem Grund wird der Termin der Brustvergrößerung möglichst frühzeitig am Tag angesetzt. So können sich Hunger und Durst nicht allzu umfangreich bemerkbar machen.

Anschließend findet die OP selbst statt, die je nach Methode (dazu mehr in Abschnitt 6) eine bis drei Stunden beträgt. Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt.

Die Patientin wird anschließend für 24 Stunden in der Schönheitsklinik belassen, um eventuelle Komplikationen auszuschließen bzw. frühzeitig zu erkennen. In dieser Zeit ist auch die Nahrungsaufnahme wieder gestattet. Duschen ist hingegen erst am nächsten Tag möglich.

Die genannten Angaben können leicht variieren. Das liegt an der individuellen Natur dieses Eingriffs, der sich schlecht anhand einiger Richtwerte beziffern lässt. Der grobe Rahmen unterscheidet sich jedoch in der Regel nicht von den angegebenen Daten.

5. Brustvergrößerung und Schmerzen


In der Regel haben Patientinnen keine Schmerzen während oder nach einer Brustvergrößerung zu befürchten. Zwei Elemente sind dafür verantwortlich:

  • Während des Eingriffs findet eine Vollnarkose statt. Ist dies aus medizinischen Gründen nicht möglich, wird zusätzlich eine lokale Betäubung direkt an der Brust durchgeführt (die oft auch während der Vollnarkose zum Einsatz kommt).

  • Im Anschluss an die Operation werden der Patientin je nach Bedarf weitere, in der Regel leichte Schmerzmedikamente verabreicht. Diese sind dafür verantwortlich, dass auch im Anschluss an den operativen Eingriff keine Schmerzen auftreten sollten.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff besteht meist eine gewisse Spannung in der Brust. Leichte Schmerzen treten nur dann auf, wenn nicht die nötige Ruhe eingehalten wird und die Arme zu viel bewegt werden. Diese Beschwerden sollten aber verhältnismäßig schnell abklingen. Weiterhin trägt auch das individuelle Schmerzempfinden seinen Teil dazu bei, wie schmerzhaft die Zeit nach dem Eingriff empfunden wird. Einige Patientinnen spüren gar keinen Schmerz, andere wiederum benötigen für ein Abklingen der Schmerzen leichte Schmerzmittel.

6. Methoden einer Brustvergrößerung


Bei modernen Varianten der Brustvergrößerung wird unterschieden zwischen einer Implantierung von Silikon oder der Nutzung von Eigenfett, um das Volumen der Brust zu vergrößern. Die beiden Methoden für Frauen, die ihre Brust vergrößern lassen möchten, unterscheiden sich wie folgt:

6.1 Brustvergrößerung mit Implantaten

Bei dieser Methode beträgt die Dauer der Behandlung etwa eine Stunde. Sie wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und kann einen ein- bis zweitägigen Aufenthalt in der Klinik mit sich ziehen. Der Volumenzuwachs der Brust fällt variabel aus, da je nach Implantatgröße recht exakt bestimmt werden kann, wie groß die Brust letztendlich sein soll.

Grundsätzlich existieren bei Silikonimplantaten außerdem vier verschiedene Modelle, die sich vor allem hinsichtlich der Wölbung unterscheiden. Implantate mit anatomischer Wölbung erinnern in ihrer Form ein wenig an einen Tropfen und sind daher der natürlichen Form der Brust angepasst (die in der Regel nicht kreisrund ist). Innerhalb der Implantate befindet sich ein Silikongel oder eine sterile Kochsalzlösung, die für den Körper unbedenklich ist.

Für die Platzierung der Implantate bieten sich zwei Bereiche an: wahlweise unter oder über dem Brustmuskel. Aus Gründen der Ästhetik werden für gewöhnlich Implantate unter dem Brustmuskel eingesetzt, da sie dort für die Hand nicht zu ertasten sind und sich die Brust trotz der Operation echt anfühlt. Zudem hat die Lage unter dem Brustmuskel eine höhere Stabilität und das Risiko der Kapselfibrose ist geringer. Allerdings sind die Schmerzen im Nachhinein des Eingriffs weniger ausgeprägt, wenn die Variante auf dem Brustmuskel eingesetzt wird.

Brustvergroesserung Illustration der Implantatplatzierung ueber und unter dem Brustmuskel

Moderne Implantate können außerdem über drei verschiedene Wege eingeführt werden:

  • 1. Eine Möglichkeit stellt der Zugang über den Vorhof der Brustwarze (Periareoläre Inzision) dar. Der Vorhof wird abgenommen, das Implantat eingebracht und der Vorhof dann wieder angenäht. Es bleibt eine kleine, feine Narbe im unteren Bereich des Brustwarzenvorhofs sichtbar.
  • 2. Die verbreitetste Methode ist die Einbringung des Implantats über einen Schnitt mit einer Länge von bis zu vier Zentimetern unterhalb der Brust (inframammärer Zugang). In dieser Unterbrustfalte besteht das geringste Risiko in Bezug auf Infektionen oder anderen Komplikationen. Statistisch ist dieser Zugang der sicherste von allen Zugängen für die Brustvergrößerung.
  • 3. Durch die axilläre Inzision wird der Schnitt in der Achselhöhle gesetzt. Dies hat vor allem den ästhetischen Vorteil keine Narbenlinie an der Brust zu haben. Nachteil ist jedoch die feine Narbe in der Achselhöhle die, je nach Kleidung, auch im Sommer sichtbar werden kann. Zudem ist ein späterer Implantatwechsel nicht ohne weiteres über dieselbe Narbe in der Achselhöhle möglich und es muss eine neue Narbe (Unterbrustfalte oder Brustwarzenhof) in Kauf genommen werden. Hinzu kommt, dass dieser Zugang statistisch mit der höchsten Komplikationsrate versehen ist.
Brustvergoesserung Zugaenge und Narben Illustration

6.2 Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine weitere Variante besteht in der Brustvergrößerung, indem Eigenfett des Körpers anstelle von Implantaten genutzt wird. Die Behandlungsdauer erstreckt sich hier auf drei Stunden, die wahlweise in Dämmerschlaf oder Vollnarkose und immer mit lokaler Betäubung durchgeführt werden. Der Volumenzuwachs der Brust ist in der Regel auf maximal eine Körbchengröße beschränkt, also z.B. von B zu C.

Um die Behandlung durchzuführen, werden Fettreserven des Körpers genutzt, die sich normalerweise im Bauch-, Po- oder Hüftbereich ansammeln. Dadurch ergibt sich auch die längere Behandlungsdauer: Die gesammelten Fett- und Stammzellen müssen in einem sterilen Verfahren entnommen (Liposuktion), aufbereitet und dann in die Brust gespritzt werden. Das hat den Vorteil, dass neben der Brustvergrößerung auch gleich eine plastische, harmonische Formung des Körpers vorgenommen werden kann.

Brustvergroesserung mit Eigenfett Kanuele zur Absaugung

Geeignet ist diese Methode vor allem für Frauen, die sich nur einen verhältnismäßig kleinen Zugewinn an Volumen wünschen und die gleichzeitig die Form der Brust verändern möchten. Stark ausgeprägte Asymmetrien lassen sich durch diese Einspritzung mit Eigenfett ebenfalls beheben. Verträgt der Körper keine Silikonimplantate oder liegen ähnliche Komplikationen vor, ist Eigenfett außerdem oftmals die einzige Alternative.

Voraussetzung für einen erfolgreichen Eingriff ist natürlich, dass ausreichend Fettreserven am Körper der Frau vorhanden sind. In Ausnahmefällen (Leistungssportlerinnen mit extrem geringem Körperfettanteil) kann dieser Eingriff daher eventuell nicht erfolgen. Unter normalen Voraussetzungen haben aber selbst schlanke Frauen genügend Fett an ihrem Körper, um die Operation durchführen zu lassen.

Die Behandlung mit Eigenfett erfolg in der Regel in schonender Vollnarkose; allein aufgrund der Länge des Eingriffes bietet sich eine örtliche Betäubung nicht an. Zuerst findet außerdem die Absaugung des Fetts an den dafür vorgesehenen Stellen statt. Anschließend werden sie an den vorgesehenen Punkten wieder in die Brust gespritzt, nachdem die Zellen vorher steril aufbereitet wurden.

Im Nachhinein an die Behandlung mit Eigenfett ist es oft so, dass die Brust größer als geplant ist. Das liegt daran, dass zunächst Schwellung und auch ein leichter Bluterguss besteht. Darüber hinaus verlieren sich nach der Eigenfettbehandlung einige der Fettzellen die dann der Körper im Anschluss abbaut, was zu einer Reduktion des Brustumfangs führt. Daher injizieren erfahrene Chirurgen zunächst auch immer mehr Fett, da dieser Effekt bekannt ist und bei so gut wie jeder Patientin auftaucht.

Da es sich um körpereigenes Fett und andere Zellen handelt, besteht keine Gefahr, dass der Körper diese Elemente abstößt. Normalerweise ist daher der Eingriff mit Eigenfett auch mit weniger Komplikationen verbunden.

7. Nachwirkungen einer Brustvergrößerung


Für bis zu sechs Wochen, je nach Umfang und Volumenzuwachs der Brust, müssen Frauen sich besonders schonen und es darf kein Druck an der Brust entstehen. Daher wird auch empfohlen keinerlei BHs zu tragen – im Gegensatz zu der Brustvergrößerung mit Implantaten. Es vergehen normalerweise nur wenige Tage, bis die Patientin wieder gesellschaftsfähig ist und auch sitzende Tätigkeiten – etwa die Arbeit in einem Büro – problemlos ausführen kann. Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten gilt dies nicht. Das ist in einem Gespräch mit dem Arzt genauer zu klären.

Brustvergroesserung Kompressionsbh

Handelt es sich um einen Eingriff auf Basis von Silikonimplantaten, müssen nach etwa zwei Wochen die Pflaster entfernt werden. Sämtliche Fäden sind selbstauflösend. Das heißt, es müssen keine Fäden gezogen werden. Die Behandlung mit Eigenfett und Stammzellen hinterlässt keine Narbenlinien wie bei der Brustvergrößerung mit Implantaten da die Entnahme des Fettes mittels Fettabsaugung sowie die Injektion in die Brust über feine Kanülen erfolgt.

Auf Sport müssen alle Patientinnen für mindestens sechs Wochen verzichten. Das gilt auch dann, wenn etwa Sport-BHs getragen werden, um die Brust zu stützen. Die Missachtung dieses Hinweisen kann etwa das Reißen von Narben zur Folge haben. Zu bedenken ist, dass ein derartiger Eingriff in den Körper keine "kleine Sache" ist. Der Körper braucht einige Zeit, um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen.

Langfristig bleiben bei einer Brustvergrößerung Narben zurück, wenn es sich um die Implantatmethode handelt. Dies kann durch kompetente Ärzte, etwa durch eine Brust OP oder Brustvergrößerung München bei erfahrenen Chirurgen, minimiert werden.

8. Brustvergrößerung und Risiken


Heute handelt es sich um einen relativ normalen, unkomplizierten Eingriff, der keine größeren Risiken mit sich bringt. Bei einer typischen Brustvergrößerung sind Risiken daher nur dann von Belang, wenn etwa eine Unverträglichkeit der Patientin gegenüber Silikon oder ähnliche Reaktionen messbar sind. Auch treten bei einer Brustvergrößerung keine Schmerzen auf, da häufig lokal und fast immer unter Vollnarkose gearbeitet wird.

Probleme bei der Brustvergrößerung fallen daher eher im Bereich von Infektionen und Entzündungen auf. Hier ist eine erhöhte Sorgfalt des Plastischen Chirurgen nötig. Unter Einsatz der neuesten Instrumente und präziser Operationstechniken lassen sich diese Risiken jedoch sehr gering halten. Zu einer optimalen Behandlung gehört auch die gewissenhafte Nachsorge durch den behandelnden Arzt. Hier lassen sich eventuelle Auffälligkeiten frühzeitig erkennen und entsprechend behandeln. Daher sind diese Probleme in der Regel niemals von Dauer und klingen nach relativ kurzer Zeit – wenn nötig durch den Einsatz von Medikamenten – wieder ab.

FAQ


Was ist eine Brustvergrößerung?

Unter der Brustvergrößerung versteht man die ausschließlich bei Frauen durchgeführte Vergrößerung der Brust. Sie hat in der Regel ästhetische, manchmal aber auch medizinische Gründe und kann auch zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls und damit der Lebensqualität dienen.

Wie funktioniert die Brustvergrößerung?

Im Zuge der Brustvergrößerung werden Ober- oder Unterhalb des Brustmuskels Silikonimplantate eingefügt oder die Brust wird durch die Zugabe von Eigenfett vergrößert.

Welche Möglichkeiten zur Brustvergrößerung gibt es?

Patientinnen haben bei der Brustvergrößerung die Wahl, ob sie sich für Implantate auf Basis von Silikon entscheiden oder eine Erhöhung des Brustvolumens durch eigenes Körperfett anstreben. Beide Methoden haben eigene Vor- und Nachteile.

Was ist die Geschichte der Brustvergrößerung?

Moderne, erfolgreiche Methoden der Brustvergrößerung gehen zurück in die 1960er, als das erste Mal Implantate auf Basis von Silikon erfolgreich eingesetzt wurden. Davor lassen sich die Spuren der operativen Eingriffe an der weiblichen Brust bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen.

Welche Methoden der Brustvergrößerung gibt es?

Die Brust kann im Zuge der Brustvergrößerung mit Hilfe von Implantaten um mehrere Körbchengrößen oder mit Eigenfett um bis zu eine Körbchengröße an Volumen zunehmen.

Wie läuft die Vorbereitung auf die Brustvergrößerung ab?

Patientinnen werden im Voraus eingehend über die Auswirkungen der Brustvergrößerung beraten und auch das zu erwartende Ergebnis wird besprochen und visualisiert. Da es sich um einen bedeutsamen Eingriff in den Körper handelt, ist diese erste Beratungsphase äußerst umfangreich.

Wie gestaltet sich die Zeit nach der Brustvergrößerung?

Nach der Brustvergrößerung ist für einige Tage maximale Schonung einzuhalten. Auf körperlich anstrengende Tätigkeiten sollte unbedingt verzichtet werden. Frauen tragen in dieser Zeit außerdem, unabhängig von der genutzten Methode, einen stützenden BH, der die Brust stabilisiert und ihr Zeit gibt, sich an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen. Sport ist in dieser Zeit nicht durchführbar.

Ist das Ergebnis der Brustvergrößerung dauerhaft?

Das Ergebnis der Brustvergrößerung ist dauerhaft, denn das Silikonimplantat bleibt stabil und verändert sich nicht. Die meisten Hersteller moderner Silikonimplantate vergeben eine lebenslange Garantie auf ihre Produkte, sodass ein Austausch nicht nötig sein sollte. Falls dies doch notwendig sein sollte, gestaltet sich der Eingriff prinzipiell leichter als beim ersten Einsetzen des Implantates.

Welche Risiken sind mit der Brustvergrößerung verbunden?

In der modernen Medizin sind bei einer Brustvergrößerung die Risiken nur minimal. Eventuelle Infektionen oder Entzündungen treten bei einem sehr kleinen Teil der Patientinnen auf. Außerdem kann es sein, dass wegen Allergien gegen Silikon eine Brustvergrößerung mit Implantaten nicht möglich ist und alternative Methoden gesucht werden müssen. Bei der Behandlung auf Basis von Eigenfett gibt es diesbezüglich keine Bedenken.

Wie lange ist man nach der Brustvergrößerung arbeitsunfähig?

Verläuft die Brustvergrößerung wie geplant, müssen Frauen ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben, um eventuelle Komplikationen auszuschließen. Danach gilt zwar eine Sperre für Sport, die sechs Wochen anhält; allerdings kann die Arbeit sofort wieder aufgenommen werden, sobald die Klinik verlassen wird.

Wie schmerzhaft ist die Brustvergrößerung?

Die Brustvergrößerung wird entweder unter dem Einsatz von Vollnarkose oder im Dämmerschlaf durchgeführt. Beides wird zusätzlich begleitet von lokalen Betäubungsmitteln direkt in der Brust. Normalerweise spüren Patientinnen somit gar keinen Schmerz. Für mögliche leichte Schmerzen im Anschluss an den Eingriff werden leichte Schmerzmittel verabreicht. Langfristig sind keine Schmerzen zu befürchten.

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