Fettabsaugung

Alle Informationen zum Eingriff


Manche Fettpolster an Bauch, Beinen, Hüften, Oberschenkel, Po, aber auch im Gesicht sind so hartnäckig, dass auch Sport und Diäten nicht dagegen helfen können. Der Grund dafür ist eine genetisch bedingte Fehlverteilung von Fett in diesen Körperregionen. Eine Fettabsaugung kann Abhilfe schaffen und den Körper neu modellieren. Fett Absaugen ist heute eine der am häufigsten durchgeführten ästhetischen Operationen, die dank schonender Techniken und neuen Betäubungsverfahren nur ein geringes medizinisches Risiko mit sich bringt.

Was ist eine Fettabsaugung?


Die Fettabsaugung wird medizinisch Liposuktion genannt. Dabei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem Fettgewebe durch Absaugen entfernt wird. Besonders beliebt ist die Fettabsaugung am Bauch. Daneben ist eine Fettabsaugung der Oberschenkel, eine Fettabsaugung der Beine, eine Fettabsaugung der Oberarme, eine Fettabsaugung am Po sowie eine Fettabsaugung im Gesicht möglich. So werden gezielt einzelne Problemzonen modelliert, was ein harmonischeres Körperbild schafft.

Fettabsaugung Problemzonen

Zum Fett Absaugen pumpt der Arzt über mehrere Kanülen eine Flüssigkeit in das Gewebe, bis das Fettgewebe der Unterhaut prall gefüllt ist. Die Inhaltsstoffe betäuben das Gewebe und sorgen dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Das verhindert die Gefahr einer Blutung. Die Fettzellen lösen und verflüssigen sich bei diesem Prozess und können leicht über frei bewegliche Hohlnadeln abgesaugt werden. In einem Eingriff werden durchschnittlich drei bis fünf Liter Fettgewebe entfernt.

In Deutschland sind laut einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) rund 5,5 % aller Schönheitsoperationen eine Fettabsaugung, was etwa 64.000 Eingriffen im Jahr entspricht.

Eine beliebte Fettabsaugung bei der Frau sind die Reiterhosen an den Oberschenkeln, bei der Fettabsaugung für den Mann wird gerne die Entfernung des "Rettungsringes" an den Hüften gewählt.

Eine Fettabsaugung ist kein Ersatz für eine Diät und auch keine Methode, um massives Übergewicht abzubauen. Sie ist dann sinnvoll, wenn eine gestörte Fettverteilung vorliegt oder sich die Problemzonen nicht mit einer Diät oder sportlicher Betätigung abbauen lassen.

Die Geschichte der Fettabsaugung


Fett absaugen als operativer Eingriff wurde das erste Mal Anfang des 20. Jahrhunderts versucht. Da große Schnitte notwendig waren, gestaltete sich der Heilungsprozess entsprechend schwierig. 1921 führte der Franzose Charles Dujarrier die erste Fettabsaugung durch. Jedoch ohne Erfolg.

Deutsche und Schweizer Ärzte versuchten ab den 1960er Jahren, chirurgische Instrumente mit der Absaugetechnik zu kombinieren. Dieses Verfahren wies noch viele Komplikationen auf.

1977 gelang es dem französischen Arzt Yves-Gerard Illouz, mit stumpfen Kanülen ein Verfahren zu entwickeln, mit dem vor der Operation Flüssigkeit in das Fettgewebe eingebracht wurde.

Der Durchbruch begann mit der Entwicklung der Tumeszenztechnik, die ebenfalls aus Frankreich stammt. Mittlerweile ist die Fettabsaugung derart perfektioniert, dass keine großen Risiken zu erwarten sind und die Ergebnisse den Wünschen der Patienten entsprechen. Heute werden weltweit über 1,5 Millionen Fettabsaugungen jährlich durchgeführt.

Mittlerweile ist die Fettabsaugung derart perfektioniert, dass keine großen Risiken zu erwarten sind und die Ergebnisse den Wünschen der Patienten entsprechen. Heute werden weltweit über 1,5 Millionen Fettabsaugungen jährlich durchgeführt.

Techniken der Fettabsaugung


Tumeszenz-Technik

Hierbei handelt es sich um das am häufigsten eingesetzte Verfahren. Die Tumeszenzlösung, ein Gemisch aus sterilem Wasser, Natriumbicarbonat, ev. Kortison und Betäubungsmitteln wird via feine Kanülen direkt in das Fettgewebe gespritzt. So kann sich das Fettgewebe vom übrigen Gewebe lösen und wird aufgelockert. Um die Flüssigkeit aufzunehmen, benötigen die Fettzellen eine halbe Stunde und können dann ebenfalls mit einer Kanüle abgesaugt werden. Die feinen Schnitte in der Haut werden vernäht. Dank des Betäubungsmittels ist der Eingriff schmerzfrei.

Vibrationstechnik

Dieses Verfahren nennt sich auch powerassited Liposuktion. Zunächst wird eine Kochsalzlösung mit Betäubungsmittel gespritzt. So lockert sich das Fettgewebe und die vibrierende Kanülen können leichter eingebracht werden. Mit einem Hub von 2 mm vibriert die feine Absaugsonde wodurch die Fettzellen schonender aus dem Gewebe gelöst werden und auch Strukturen wie Lymphgefäße und Nerven besser geschont werden. Vorteil dieser Technik ist, dass auch schwierigere Regionen wie z.B. Waden oder Knie gut behandelt werden können. Das Verletzungsrisiko durch die Vibrationstechnik ist deutlich geringer als bei anderen Verfahren, der Vorgang ist insgesamt schonender.

Wasserstrahltechnik

Zum Einsatz kommt auch hier die Tumeszenzlösung. Im Gegensatz zu den anderen Absaugtechniken wird bei der Wasserstrahltechnik jedoch noch während der Absaugung immer wieder Tumeszenzlösung eingespritzt. Die mit hohem Druck eingesprühte Lösung soll die Fettzellen auch aus dem Gewebe lockern.

Ultraschall-Technik

Auch dieser Technik geht die Tumeszenztechnik vorraus. Anschließend wird über eine Kanüle eine Sonde in das Fettgewebe geführt. Die von ihr ausgesendeten Ultraschallwellen zerstören und verflüssigen teilweise die Fettzellen, was die Absaugung erleichtert. Diese Technik wird häufig bei härteren Gewebestrukturen am Rücken angewendet. Damit das Gewebe nicht verbrennt, ist die Sonde während der Operation permanent in Bewegung. Entsprechendes Risiko ist hier die Verbrennung.

Laserlipolyse

Hier ist die Kanüle mit einem Laser versehen, der die Fettzellen bestrahlt und verflüssigt. Das erleichtert die anschließende Fettabsaugung. Der Laserstrahl schont umliegendes Gewebe und sorgt dafür Gefäße zu verschließen, sodass es zu weniger Blutungen kommt. Der Eingriff selbst ist mit 15 bis 20 Minuten recht kurz, eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig. Die Lipolyse mit Laser schafft pro Sitzung etwa 500 ml Fett, weshalb sie sich eher zur Beseitigung kleinerer Depots eignet.

Bodytite

Mit Radiofrequenzwellen wird Wärme erzeugt, die via Kanülen in das Gewebe geleitet wird. Eine Elektrode auf der Haut kontrolliert die Temperatur, um Überhitzungen zu vermeiden. Da die Radiowellen auch die Kollagenbildung unterstützen, entsteht zusätzlich zur Fettabsaugung ein hautstraffender Effekt. Bodytite ist also eher eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit im Rahmen der Fettabsaugung um die Haut besser zu straffen.

renuvion

Mit Plasmaenergie wird nach einer Fettabsaugung das Gewebe und vor allem die darüber liegende Haut gestrafft. Durch zusätzliche Kühlung mittels Heliumgas ist die Umgebungserwärmung nur sehr gering und dadurch das Risiko der Hitzeschädigung minimal. Gleichzeitig schafft diese Technik jedoch eine sehr hohe punktuelle Erwärmung des Zielgewebes und ist damit die derzeit effektivste Methode zur zusätzlichen Hautstraffung bei einer Fettabsaugung.

Safeliposuction

Ist die Haut nur wenig elastisch, eignet sich diese Methode. Die Fettzellen werden mit vibrierenden Nadeln vom übrigen Gewebe isoliert. Danach wird das Fett abgesaugt. Vorteil dieser Technik ist die besondere Schonung von Blutgefäßen und Nervenbahnen und eine Verbesserung des Oberflächenbildes der Haut. Wurden bereits andere Verfahren der Fettabsaugung angewendet, kann Safeliposuction das Hautbild optimieren.

Kryolipolyse

Bei dieser Methode ist zur Fettreduktion keine Operation notwendig. Diese Technik eignet sich aber nur für kleinere, isolierte Fettdepots. Ein auf der Haut angebrachter Applikator setzt die Fettdepots einer Temperatur um die -4 Grad Celsius aus. Da gleichzeitig ein Unterdruck erzeugt wird, kann der Applikator nicht verrutschen. Die Kälte wirkt gezielt auf Fettzellen und zerstört diese zum Teil nachhaltig. Ein umliegendes Gelpad schützt die übrige Haut, was das Verfahren sehr schonend macht. Leider sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich und daher nicht zuverlässig. Risiko sind Erfrierungen an Fettgewebe oder Haut.

Die Fett weg Spritze

In die betroffene Stelle wird ein Präparat injiziert, das die Fettzellen zum Teil auflöst. Der Abtransport erfolgt über das Lymphsystem. Die Fett weg Spritze muss zwei- bis viermal im Abstand von mehreren Wochen angewendet werden, wodurch sich die Fettdepots nach und nach reduzieren. Die Behandlung wird ambulant mit lokaler Betäubung durchgeführt und ist besonders bei der gezielten Behandlungen kleinerer Problemzonen effektiv.

Wann kann eine Fettabsaugung durchgeführt werden?


Verbesserung der Körperkonturen

Helfen Diät und Sport nicht die Problemzonen in den Griff zu bekommen, kann eine Fettabsaugung sinnvoll sein. An manchen Körperstellen bleiben die Polster hartnäckig bestehen. Ein Fettabsaugung bei der Frau bietet sich an bei Ansammlungen an:

  • Bauch (ggf. auch Bauchstraffung)
  • Hüften
  • Oberschenkeln (Reiterhosen)
  • Oberarme

Eine Fettabsaugung beim Mann wird häufig durchgeführt bei:

  • Fettpolstern am Bauch
  • Fettpolstern an der Hüfte

Eine Fettabsaugung der Oberschenkel oder eine Fettabsaugung am Po hilft, Cellulite in den Griff zu bekommen. Neben der Fettabsaugung der Beine bietet sich die Körperkonturierung vor allem durch eine Fettabsaugung am Bauch an. Hier können mit der Bauchabsaugung auch gezielt einzelne Problemzonen wie Fettansammlungen am Oberbauch oder am Unterbauch behandelt werden. Eine Fettabsaugung der Oberarme oder eine Fettabsaugung im Gesicht ist ebenfalls möglich.

Lipödem

Ein Lipödem ist eine krankhafte Störung der Fettverteilung. Die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie empfiehlt in ihren Leitlinien die Fettabsaugung als Behandlungsmethode. Eine Gewichtsreduzierung ist in diesem Fall nicht Ziel der Behandlung, sondern es geht um die Entfernung von krankhaftem Fett. Das Lipödem selbst gilt als nicht heilbar, doch tritt nach einer Liposuktion für gewöhnlich kein neues Lipödem auf. Betroffene sind trotzdem angehalten, weiter auf ihre Ernährung sowie ausreichend Bewegung zu achten. Im frühen Stadium des Lipödem kann eine Fettabsaugung eine hohe Beschwerdefreiheit erreichen.

Lipoedem Fettabsaugung

Gynäkomastie

Dieses Krankheitsbild zeichnet sich durch eine anlagebedingte oder hormonelle Vergrößerung der Männerbrust aus. Weder Sport noch Diät helfen bei der Reduktion des Fettgewebes. Die Fettabsaugung Risiken sind hier gering, der minimale Schnitt erfolgt seitlich am Brustkorb.

Gynaekomastie, Maennerbrust durch Fettabsaugung loswerden

Sixpack Modellage oder high definition liposuktion

Eine Fettabsaugung beim Mann wird immer beliebter, wenn es gilt, die Bauchpartie zu einem ästhetisch ansprechenden Sixpack zu modellieren. Fettzellen werden bei diesem Eingriff an einigen Stellen abgesaugt und eventuell sogar an anderen Stellen am Bauch wieder implantiert. In der Regel ist es jedoch ausreichend, die Muskelkontur im Fettgewebe über linienförmige Fettabsaugung nachzuzeichnen.

Vorbereitungsmaßnahme weiterer Schönheitsoperationen

Eine Fettabsaugung bei der Frau kann im Vorfeld einer Brustvergrößerung oder bei einer Faltenbehandlung sinnvoll sein. Der Eingriff dient der Gewinnung von Eigenfett, das wie beim klassischen Fett Absaugen entnommen wird. Das Fett wird aufbereitet und wieder an der gewünschten Stelle unter die Haut injiziert. Der Chirurg kann allerdings nur Partien auswählen, an denen genügend Fettzellen vorhanden sind. Für sehr schlanke Frauen eignet sich diese Methode daher nicht. Viele Patientinnen favorisieren diesen Eingriff, da sie keine Fremdmaterialien wie z.B. Silikon-Implantate wünschen.

Wann von einer Fettabsaugung abzuraten ist


Bei folgenden Risikofaktoren wird der Arzt von einer Fettabsaugung abraten:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Epilepsie
  • Leber- und Nierenschäden

Ist der Patient Raucher, alkoholabhängig oder Diabetiker, steigt das Risiko für Komplikationen bei einer Fettabsaugung. Bei einer Fettabsaugung in München werden daher die individuellen Voraussetzungen geprüft und es erfolgt eine umfangreiche ärztliche Beratung. Je nach Situation wird der Arzt dem Patienten raten, auf Nikotin oder Alkohol eine gewisse Zeit vor oder nach dem Eingriff zu verzichten. Das gilt auch bei Patienten, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Komplikationen können sich ebenfalls ergeben, wenn eine Allergie gegen bestimmte Narkosemittel vorliegt, da die meisten Eingriffe unter Narkose erfolgen. Nicht sinnvoll ist Fett absaugen bei einem männlichen "Bierbauch". Hierbei handelt es sich um unter der Bauchmuskulatur liegendes Fett, das nur durch Bewegung und Ernährungsumstellung reduziert werden kann.

Fettabsaugung – der Ablauf


Eine Liposuktion erfolgt in der Regel ambulant. Der Arzt führt mit dem Patient eine ausführliche Beratung durch. Weiterhin findet eine körperliche Untersuchung statt, um Risiken auszuschließen. Am Tag der Operation wird die zu behandelnde Stelle meist lokal betäubt, indem eine Injektion mit dem Narkosemittel ins Unterhautfettgewebe erfolgt. Bei größeren Arealen der Absaugung ist eine Vollnarkose sinnvoll und komfortabler. Ebenfalls sollte bei einer Fettabsaugung von über vier Litern eine Übernachtung in der Klinik erfolgen. Mit Kanülen unterschiedlicher Stärke und Form findet die Liposuktion anschließend statt. Der Eingriff dauert zwischen 1,5 und 4 Stunden.

Fettabsaugung OP Ablauf Foto

Mögliche Risiken


Die Fettabsaugen Erfahrung zeigt, dass es vor allem auf einen erfahrenen Arzt ankommt, der den Eingriff durchführt. Häufige Risiken sind Ergebnisse, die den Patienten ästhetisch nicht zufrieden stellen. Hier ist mitunter ein zweiter Eingriff notwendig, doch auch hier spielt die Qualität des Arztes eine entscheidende Rolle. Dieser wird im Beratungsgespräch dem Patienten genau die Grenzen des Vorhabens erläutern und die beste Methode für eine Liposuktion auswählen. So kommt es nicht zu falschen Erwartungen. In Einzelfällen kann es nach dem Eingriff zu Besenreisern oder deutlich sichtbaren Venen kommen, weil die Haut an diesen Stellen ausgedünnter erscheint. Unregelmäßigkeiten im Hautbild treten nach bei der Fettabsaugung auf, wenn die Haut nicht mehr elastisch genug war, um sich den Veränderungen durch die Absaugung anzupassen. Manchmal treten diese Unregelmäßigkeiten auch erst Monate oder Jahre nach dem Eingriff auf. Einige Patienten beobachten vorübergehende Taubheitsgefühle oder andere Missempfindungen an den behandelten Stellen. Fettabsaugung Schmerzen sind selten. Schwerwiegende, aber sehr seltene Komplikationen sind Fettgewebsnekrose (absterbendes Gewebe) oder Fettembolie (Verstopfung der Lungengefäße).

Fettabsaugung – Nachsorge


Direkt nach dem Eingriff wird das Team dem Patienten Kompressionswäsche anlegen, die behandelte Partien schützt. Etwa sechs Wochen wird diese Wäsche getragen, um das Ergebnis zu optimieren. Nach der Fettabsaugung werden Schmerzen nur selten gemeldet, auf Wunsch können Patienten ein Medikament zur Linderung erhalten. Routinemäßig empfiehlt sich Ibuprofen einzunehmen, da diese Substanz auch einen abschwellenden und entzündungshemmenden Effekt hat. Viele Eingriffe werden ambulant durchgeführt, wobei danach eine Ruhephase von drei Tagen empfehlenswert ist. Moderate Bewegung ist sinnvoll, um den Abfluss der injizierten Flüssigkeit und Schwellung zu beschleunigen und eine Thrombose zu vermeiden. Es treten meist in den ersten Tagen nach dem Eingriff Schwellungen auf. Diese klingen nach 14 Tagen ab und das Ergebnis der Behandlung wird sichtbar. So lange sollte auch auf Sport verzichtet werden. Unterstützend kann eine Lympfdrainage durchgeführt werden. Der Prozess der Körperoptimierung ist nach ca. neun Monaten abgeschlossen. Wichtig ist, wirklich regelmäßig konsequent die Kompressionswäsche zu tragen und die Nachsorgetermine wahrzunehmen.

Wichtig ist, wirklich regelmäßig die Kompressionswäsche zu tragen und die Nachsorgetermine wahrzunehmen.

FAQ


Was ist eine Fettabsaugung?

Die Fettabsaugung ist ein Verfahren zur Körpermodellierung. Dabei wird über sehr kleine Schnitte eine Fettauflockerende Flüssigkeit in das Fettgewebe injiziert und anschließend mit feinen Sonden das überschüssige Fett gleichmäßig abgesaugt.
Die Fettabsaugung dient nicht der Gewichtsreduktion.

Wie funktioniert die Fettabsaugung?

Im Zuge der Fettabsaugung wird meist eine spezielle Lösung in das Fettgewebe eingebracht. Die Fettzellen werden aufgelockert und können über Kanülen abgesaugt werden. Es gibt auch die nicht-operative Fett weg Spritze.

Welche Möglichkeiten der Fettabsaugung gibt es?

Für eine Fettabsaugung stehen mehrere Verfahren zur Auswahl. Der Arzt wird den Patienten beraten, welche Methode sich im individuellen Fall eignet. Goldener Standard ist derzeit die Vibrationstechnik (powerassitierte Liposuktion).

Was ist die Geschichte der Fettabsaugung?

Die erste Fettabsaugung fand in den 1920er Jahren statt, doch der Durchbruch erfolgte erst in den 1970ern. Seitdem haben sich viele effektive, schmerzfreie und risikoarme Methoden entwickelt.

Wann macht die Fettabsaugung Sinn?

Eine Absaugung von Fettdepots ersetzt keine Diät. Sind jedoch einige Fettpolster resistent gegen Sport und Ernährungsumstellung, ist der Eingriff ratsam. Auch bei Lipödem ist die Absaugung sinnvoll.

Kann man eine Fettabsaugung immer durchführen?

Es gibt einige Krankheiten wie Epilepsie, bei denen von einer Fettabsaugung abzuraten ist. Auch Rauchen ist ein Risikofaktor.

Welche Methoden & Arten der Fettabsaugung gibt es?

Bei den meisten Methoden der Fettabsaugung wird eine Flüssigkeit in das Fettgewebe injiziert. Es gibt allerdings auch Techniken, die mit Kälte, Ultraschall oder Radiowellen arbeiten. Es kommt hier auf die zu modellierende Körperregion an. So gibt es eine Fettabsaugung am Po eine Fettabsaugung der Beine, eine Fettabsaugung am Bauch, eine Fettabsaugung der Oberarme, eine Fettabsaugung der Oberschenkel und eine Fettabsaugung im Gesicht.

Wie läuft die Vorbereitung auf die Fettabsaugung ab?

Bei einer Fettabsaugung wird nach ausführlicher Beratung und körperlichen Untersuchung durch den Arzt die geeignete Technik ausgewählt. Der Eingriff findet meist ambulant statt.

Wie gestaltet sich die Zeit nach der Fettabsaugung?

Die meisten Patienten gehen direkt nach der Fettabsaugung nach Hause, sollten jedoch drei Tage Ruhe pflegen. Die Fettabsaugung Schmerzen sind gering. Es finden regelmäßige Kontrolluntersuchungen statt.

Warum muss man eine Kompressionshose nach der Fettabsaugung tragen?

Durch die Kompressionswäsche nach der Fettabsaugung werden Schwellungen minimiert und der Heilungsprozess unterstützt.

Ist das Ergebnis der Fettabsaugung dauerhaft?

Das Ergebnis der Fettabsaugung dauerhaft. Das heißt die abgesaugten Fettzellen kommen nicht wieder. Bei Fällen mit sehr starken Fettdepots wie bei dem Lipödem ist in der Regel noch ein weiterer Eingriff notwendig.

Welche Risiken sind mit der Fettabsaugung verbunden?

Die Fettabsaugung gemäß Erfahrung gilt als relativ ist, aufgrund der Narkose absolut schmerzfrei. Es kommt manchmal zu Taubheitsgefühlen, die wieder abklingen sowie Besenreisern oder sichtbaren Venen durch die ausgedünnte Haut. Komplikationen wie Nekrosen sind sehr selten und gehören eher der Vergangenheit an.

Wie lange ist man nach der Fettabsaugung arbeitsunfähig?

Wie lange man nach der Fettabsaugung arbeitsunfähig ist, kommt auf die behandelte Partie und die Menge an abgesaugtem Fett an. Ein bis vier Tage sind die Regel.

Wie lange hält die Schwellung nach der Fettabsaugung an?

Die Schwellungen nach der Fettabsaugung klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab. dadurch ist dann bereits die neu gewonnene Silhouette erkennbar. Restschwellungen brauchen aber durchaus sechs bis neun Monate. Dann erst ist das abschließende Ergebnis wirklich sichtbar.

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