Haut straffen ohne OP – So gelingt es

Schöne Frau präsentiert Ihre glatte Gesichtshaut

Falten – unliebsame Zeichen der Hautalterung, die so manche Frau nicht nur kaschieren, sondern gerne dauerhaft loswerden möchte. Eine gesunde Lebensweise und die Verwendung von Anti Aging Produkten sind jedoch nur bedingt wirksam gegen Falten. Das Facelifting ist eine effektive Methode mit dauerhaftem Ergebnis. Da es sich jedoch um einen operativen Eingriff handelt, haben viele Frauen Bedenken und wünschen sich eine nicht-invasive Methode für eine strahlend schöne, glatte Haut. Im Folgenden erkläre ich, Plastischer Chirurg Dr. Garcia, Ihnen welche Methoden es zum Haut straffen ohne OP gibt und was deren Vorzüge sind.

Haut straffen ohne OP – Diese Möglichkeiten haben Sie

Botox®-Behandlung

Eine effektive Methode zum Haut straffen ohne OP stellt die Unterspritzung mit Botox® (Botulinumtoxin A) dar. Botox® ist ein Protein und das Produkt der Bakterienart Clostridium Botulinum. Der Stoff hat die Wirkung einer Nervenblockade und kann in geringen Mengen gezielt und sehr selektiv Bereiche der Gesichtsmuskulatur schwächen und so stark ausgeprägte Krähenfüße, Zornesfalten oder Stirnfalten glätten. Botox® wird mittels Unterspritzung in die zu behandelnden Stellen eingebracht. Der Glättende Effekt ist schon nach wenigen Tagen sichtbar. Um diesen beizubehalten sollte die Unterspritzung alle paar Monate wiederholt werden. Entgegen aller Befürchtung ist die Gesichtsmimik nach einer Botox®-Behandlung nicht künstlich wirkend. Mit der richtigen Menge an Botox® und präzisen Injektionen durch einen erfahrenen Chirurgen entstehen absolut natürliche Ergebnisse..

Hyaluronsäure-Unterspritzung

Hyaluron bzw. Hyaluronsäure ist eine gelartige Flüssigkeit. Sie ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Haut, welches ihr durch eine hervorragende Wasserbindungseigenschaft Elastizität und Spannkraft verleiht. Mit der Zeit reduziert sich jedoch die Bildung von Hyaluron im Körper. Durch eine Unterspritzung mit jener Substanz können entstandene Falten wieder geglättet werden. Hyaluron fungiert als Füllstoff, welches erschlafftes Unterhautfettgewebe wieder aufgepolstert. Auch dieses Verfahren sollte für ein dauerhaftes Ergebnis zweimal im Jahr wiederholt werden. Bei starken ausgeprägten oder vermehrten Falten kann eine Kombination mit Botox® effektiver sein.

Eigenbluttherapie

Diese Therapie ist auch unter den Namen Dracula-Therapie, Vampirlifting oder PRP-Therapie bekannt. Wie die Bezeichnung impliziert wird die Haut mit körpereigenem Blut gestrafft, genauer gesagt mit dem körpereigenen Blutplasma (Platelet Rich Plasma; PRP). Nach einer Blutabnahme wird jenes aufbereitet und vom Plasma getrennt. Dieses wird dann in die von Falten betroffenen Hautareale injiziert.

Das Plasma soll die Falten reduzieren, ähnlich wie das Hyaluron. Da hier nur körpereigenes Material und keinerlei synthetisch gewonnen Substanzen unterspritzt werden, ist mit keinerlei Nebenwirkung zu rechnen. Nachteilig ist, dass diese Methode eine nur sehr geringe Wirkung aufweist. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es mehr die Wirkung der Nadelstiche sind, die eine positive Wirkung auf die Haut haben, als das Plasma selbst.

Needling

Eine sehr bewährte Möglichkeit der Hautstraffung ist das sogenannte Needling. Dabei handelt es sich um eine Rolle die mit vielen, kleinen Nadeln, besetzt ist. Je nach zu behandelnder Region sind diese Nadeln von 0,2 mm bis zu 3 mm lang. So banal sich diese Behandlungsmethode auch anhört, ist sie wissenschaftlich sehr gut aufgearbeitet. Es ist klar belegt, dass sich die Hautqualität nach einer Needlingtherapie deutlich verbessert. Es entsteht neues Kollagen in den Unterhautschichten und damit einhergehend wird die Haut fester, dicker und glatter.

Laser- oder Plasmabehandlung

Die Faltenbehandlung mit Laser oder Plasmaenergie erfolgt minimal-invasiv von außen an der Haut. Der Laserstrahl bzw. der Plasmablitz trägt die obere Hautschicht in kurzen Impulsen pixelartig ab. Durch die Hauterneuerung aus den unteren Hautschichten entsteht eine schöne, neue, glatte Haut. Im Gegensatz zu den Unterspritzungen muss bei diesen Behandlungen mit einer längeren Ausfallzeit gerechnet werden. Zudem ist aufgrund der relativ schmerzhaften Behandlung eine Narkose angeraten.

Haut straffen ohne OP mit renuvion®

Die neueste Technologie aus den USA zum Haut Straffen ohne OP, bzw. minimalinvasiv, ist die Helium-Plasma-Behandlung, auch renuvion® oder Cool-Plasma genannt. Diese Technik benötigt nur wenige, ca 5 mm lange Einschnitte in die Haut, um mit der feinen Plasma-Sonde das Unterhautgewebe zu erreichen. Dort werden die Kollagenfasern mittels cool-Plasma verkürzt und die Haut somit gestrafft. Zusätzlich regt die Behandlung die Bildung von neuem Kollagen an, was den Effekt der Hautglättung zusätzlich verstärkt. Diese Methode eignet sich insbesondere in Verbindung mit der Fettabsaugung, um die lockere Haut z.B. am Bauch oder den Beinen zu straffen.

Haut straffen ohne OP – Fazit

Mit Injektionen, Laser- oder Plasmabehandlungen lässt sich die Haut effektiv glätten, ganz ohne OP bzw. minimalinvasiv. Die Maßnahmen der Injektionen müssen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Langfristiger wirksam sind die Laser-Plasmabehandlungen. Für ein dauerhaftes Ergebnis bei nur einer einmaligen Behandlung eignet sich jedoch nur das operative Gesichtslifting. Dieses setzt einen deutlicheren Hautüberschuss voraus und ist mit einem höherem Aufwand und längerer Ausfallzeit verbunden.

Gerne kläre ich Sie in einem unverbindlichen, persönlichen Gespräch zum Haut straffen mit und ohne OP auf, erläutere Ihnen die Abläufe, Vor- und Nachsorge sowie eventuelle Risiken. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin. Ich freue mich darauf, Sie in meiner Praxis für Plastische Chirurgie in München begrüßen zu dürfen!

Bild © deagreez – stock.adobe.com

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