Mammareduktionsplastik – einfach erklärt

Mammareduktionsplastik

Als Plastischer Chirurg mit Spezialisierung auf Bruststraffung, Brustvergrößerung und Brustverkleinerung München, möchte ich Sie im Zuge dieses Beitrages über die Mammareduktionsplastik aufklären.

Mammareduktionsplastik – Was ist das?

Mammareduktionsplastik ist der medizinische Fachausdruck für Brustverkleinerung. Dieser Eingriff zählt zur Plastischen und Ästhetischen Chirurgie.

Anwendungsgebiete der Mammareduktionsplastik

Eine Brustverkleinerung wird unter folgenden Umständen in Betracht gezogen:

  • Haltungsschäden oder chronische Beschwerden im Hals- und Rückenbereich, welche auf eine große, schwere Brust zurückzuführen sind.
  • Schmerzhaftigkeit und Einschränkung bei sportlicher Aktivität
  • Brust-Asymmetrien, bei der die größere Brust der anderen angepasst wird.
  • Psychische Belastungen (Unangenehme Blicke, häufige ,,zufällige“ Berührungen oder die Brust als nicht ästhetisch empfunden)

Eine Brustverkleinerung erfolgt immer in Kombination mit einer Bruststraffung, da nach der Verkleinerung das verbleibende Gewebe entsprechend geformt und gehoben wird um eine harmonische Größe und auch Höhe der neuen Brust zu erreichen.

Vor der Operation

Vor der Mammareduktionsplastik ist natürlich ein umfangreiches Beratungsgespräch erforderlich. Hierbei wird der aktuelle Körperzustand sowie die Brust begutachtet und die individuell am besten passende Operationstechnik für die Behandlung festgelegt.. Auch müssen gewisse Untersuchungen wie Blutanalysen und eventuell ein EKG angefertigt werden. Zudem klärt Sie der Schönheitschirurg über Kosten, eventuelle Risiken sowie das Verhalten vor und nach dem Eingriff der Brustverkleinerung auf. Insbesondere die Schonzeit nach der Behandlung muss auf die beruflich individuelle Situation der Patientin festgelegt werden.

Vor der Operation ist der Verzicht auf Nikotin ein wichtiger Faktor für die sichere Wundheilung. Bereits vier Wochen vor der Brustverkleinerung darf nicht mehr geraucht werden. Alkohol und auch Schlafmittel dürfen drei bis vier Tage vor der Behandlung nicht mehr eingenommen werden. Genauere Angaben erhalten Sie beim Beratungsgespräch mit Ihrem Chirurgen.

Das Operationsverfahren

Die Mammareduktionsplastik wird stets unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Ausmaß der Brustverkleinerung und abhängig von weiteren Voraussetzungen, gibt es zwei verschiedene Schnittführungen, die angewendet werden können.

  • Vertikale Schnittführung: – Jeweils ein Schnitt um den Warzenvorhof und senkrecht runter bis zur Unterbrustfalte
  • T-Schnitt – Ein weiterer Schnitt quer in der Unterbrustfalte zusätzlich zur Vertikalen Schnittführung

Ihr behandelnder Chirurg berät Sie zur geeigneten Schnittführung, um im Zuge der Schönheitsoperation das beste Ergebnis zu erzielen.

Während der Mammareduktionsplastik wird das Fett- und Drüsengewebe reduziert sowie überschüssige Haut entlang der Schnitte entfernt. Aufgrund dessen wird auch der Brustwarzenvorhof im passenden Verhältnis weiter nach oben versetzt, um das natürliche Aussehen der Brüste zu gewährleisten. Falls nötig werden die Vorhöfe der neuen Brustgröße entsprechend verkleinert. Schließlich vernäht der Chirurg alle Wunden, idealerweise mit selbstauflösenden Fäden, und legt Drainagen an, welche den Abfluss von Wundwasser in den ersten Stunden nach der Operation ermöglichen.. Zusätzlich wird die Brust in den ersten 24 h durch einen straffen Verband gestützt.

Nach der Operation

Nach dem Eingriff ist ein Klinikaufenthalt von einer Nacht zu empfehlen. Trotz der größeren Wundflächen sind die Beschwerden nach der Brustverkleinerung sehr gering. Auftretende Schwellungen und Blutergüsse sind möglich und völlig normale Reaktionen. Zwei Wochen nach der Mammareduktionsplastik werden die wasserfesten Klammerpflaster entfernt. Die Fäden sind selbstauflösend und unter der Haut versenkt. . Anschließend erfolgt die spezielle Narbennachbehandlung mit Silikon-Tapes um die feinen Narben-Linien noch unauffälliger werden zu lassen.

In den ersten 6 Wochen nach der Operation muss ein spezieller Stütz-BH getragen werden. Der gesamte Heilungsprozess nach der Mammareduktionsplastik kann in etwa sechs Monate in Anspruch nehmen.

Stillfähigkeit trotz Mammareduktionsplastik?

Die Stillfähigkeit ist bei einer Brustvergrößerung gegeben, da durch das Einsetzen von Implantaten in der Regel keine Milchdrüsen verletzt werden. Doch wie sieht dies bei der Brustverkleinerung aus, bei der Teile des Brustgewebes entnommen werden?

Bei der Mammareduktionsplastik achtet man natürlich ebenfalls darauf, die empfindlichen Nerven und Gefäße der Brustwarze nicht zu beschädigen um ein Höchstmaß an Sensibilität zu erhalten. Um dies bestmöglich zu gewährleisten, sollten Sie für eine Brustverkleinerung nur einen seriösen und erfahrenen Plastischen Chirurgen wählen. Trotzdem muss bei der Brustverkleinerung, je nach Ausmaß, mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Einschränkung der Stillfähigkeit gerechnet werden.

Kostenübernahme durch Krankenkasse

In den vergangenen Jahren sind die Krankenkassen zunehmend zurückhaltender mit der Kostenübernahme für die Brustverkleinerung geworden. Inzwischen sind es eher Ausnahmen die dann tatsächlich übernommen werden. Man muss wissen, dass bei Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse der Eingriff z.B. nicht bei uns stattfinden kann, da wir nicht mit den Krankenkassen zusammenarbeiten. In der Regel muss die Operation dann im Krankenhaus in einer Abteilung für Gynäkologie oder auch Plastische Chirurgie erfolgen.

Wird die Mammareduktionsplastik aus ästhetischen Gründen gewünscht, so muss die Patientin selbst für die Kosten aufkommen. Um was für einen Betrag es sich hierbei handelt, hängt ganz individuell vom Befund der Brust ab und wird daher im persönlichen Beratungsgespräch festgelegt und erläutert..

Wenn noch weitere Fragen offen geblieben sind, so können Sie mich, Dr. Garcia, Ihr Plastischer Chirurg, gerne kontaktieren. Vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch in dem ich Ihnen alle Fragen zur Mammareduktionsplastik beantworte. Ich freue mich Sie als Patientin in meiner Praxis begrüßen zu dürfen.

Copyright Hinweis: © Fotolia.com/charnsitr

Wir sind für Sie da

Ästhetische Chirurgie

Dr. Juan Maria Garcia
Pfisterstrasse 11
D-80331 München
Tel: (089) 33 03 7527

Hinterlassen Sie uns Ihre Telefonnummer. Wir rufen Sie gerne zurück.

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

ChIJb--1_cXXvkcRSzmwiOiWWKg
Wir setzen Cookies auf dieser Website ein, um Zugriffe darauf zu analysieren und Ihre Nutzererfahrung zu optimieren. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.