Schweissdrüsenentfernung

Übermäßiges Schwitzen nennt man medizinisch Hyperhidrosis. Diese Erscheinung ist weit verbreitet, kann mit Hilfe der Plastischen Chirurgie jedoch gut behandelt werden. Insbesondere die Behandlungstechnik der Liposuktion (Fettabsaugung) ist effektiv. Es werden spezielle Absaugsonden verwendet, die dann die Schweißdrüsenentfernung in den Achselhöhlen ermöglichen.

Besonders beliebt ist die Schweißdrüsenentfernung, weil die Behandlung von Dauer ist. Eine Behandlung hat zur Folge, dass in den ersten Tagen die Achselhöhlen komplett „trockengelegt“ sind, sich jedoch nach einigen Wochen wieder eine geringe Schweißfeuchte bildet. Diese liegt jedoch so weit unter dem normalen Niveau, dass sie von den Betroffenen als nicht mehr als störend wahrgenommen wird. Dass diese Schweißneigung nach einigen Wochen wieder entsteht, liegt daran, dass sich nicht 100 % aller Schweißdrüsen entfernen lassen und diese wenigen, verbliebenen SChweißdrüsen beginnen dann wieder ein wenig Schweiß zu produzieren. Dies liegt jedoch weit unter der Intensität des übermäßigen Schwitzens.

Die Schweißdrüsenentfernung ist lediglich im Achselbereich anwendbar. Für alle anderen Schweißdrüsen ist diese Behandlungsmethode nicht geeignet. Wer von Hyperhidrosis an den Handflächen oder den Fußflächen betroffen ist, kann diese mittels Botox®-Injektionen sehr gut behandeln lassen. Auch wenn es sich um eine andere Behandlungsmethode handelt, so ist das Ergebnis verblüffend ähnlich gut nur leider zeitlich begrenzt.

 

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