Zornesfalte unterspritzen – Das sollten Sie wissen

Zornesfalte

Die sogenannte Zornesfalte ist die vertikale Falte auf der Stirn zwischen den Augenbrauen. Da sie meist für einen unveränderbar strengen Blick sorgt, möchten natürlich viele Frauen sowie auch Männer diese Falte loswerden. Eine beliebte Methode neben der Hautstraffung ist es, sich die Zornesfalte unterspritzen zu lassen. Im Folgenden erfahren Sie mehr dazu.

Wie entsteht die Zornesfalte?

Um das Thema ,,Zornesfalte Unterspritzen’’ besser zu verstehen, ist es wichtig, einiges über die Zornesfalte selbst zu erfahren.

Die Zornesfalte (medizinisch: Glabellafalte) ist eine sogenannte dynamische Falte. Das bedeutet, dass sie aufgrund der Mimik auftritt und sich über die Jahre immer stärker in die Haut einprägt. Runzelt man sehr häufig die Stirn, bildet sich die Zornesfalte immer stärker aus. Die häufige Aktivierung der entsprechenden Muskulatur unter der Zornesfalte ist entweder genetisch bereits festgelegt oder entsteht durch starke Anspannung wie z.B. dem angestrengten Lesen oder durch helles Licht wie der Sonne.

Mit den Jahren erschlafft die Haut immer mehr und regeneriert nicht mehr so schnell. Ursache dafür ist die verminderte Kollagenproduktion. Das begünstigt die Entstehung der Zornesfalte zusätzlich.

Zornesfalte Unterspritzen – Mit welcher Substanz?

Wenn es um die Faltenunterspritzung München geht, so nimmt Botulinumtoxin, auch als Botox® bekannt, eine besondere Stellung ein.

Botox® wird zwar unterspritzt, jedoch ist der Stoff kein Füllmaterial zur Aufpolsterung der Falten, wie es die Hyaluronsäure ist. Botox® ist ein Medikament mit schwächender Wirkung auf die Muskulatur. Es ist damit hervorragend für tiefe, markante dynamische Falten geeignet, wie Krähenfüße, Stirnfalten und eben auch die Zornesfalten.

Botox® hemmt die Reizübertragung zwischen Nerv und Muskel, sodass Letzterer ruhig gestellt wird. Der Muskel ist nicht mehr angespannt und die Falte beginnt zu verschwinden.

Die Verwendung von Hyaluronsäure ist ebenfalls möglich, um die Zornesfalte zu unterspritzen. Jedoch polstert die Hyaluronsäure diese nur auf. Das hat zwar einen schönen direkten Glättungseffekt – der lässt aber aufgrund der starken, noch aktiven Muskulatur darunter schnell wieder nach. Mimikfalten sowie auch die Zornesfalte, sollten immer erst mit Botox® behandelt werden. So ist eine längere Glätte zu erreichen. Gegebenenfalls kann die Kombination mit Hyaluronsäure erfolgen, um eine schnelle Faltenglättung zu erreichen.

Ablauf

Für Mimikfalten wird eine extrem verdünnte Version von Botulinumtoxin verwendet. Eine geringe Menge davon wird mit dünnen Nadeln in die Stirn injiziert. Nach einigen wenigen Unterspritzungen ist die Behandlung auch schon abgeschlossen. Diese verläuft stets ambulant und Sie sind direkt danach wieder gesellschaftsfähig.

Wann sind die Ergebnisse sichtbar?

Die Zornesfalte kann nicht sofort nach der Injektion verschwinden. Botox® benötigt einige wenige Tage, um schwächend auf die Muskulatur zu wirken. Die anschließende Glättung der Haut ist dann eine Eigenleistung der Haut. Mit Botox® behandeln wir also direkt den Faltenverursacher. Damit die Ergebnisse erhalten bleiben, sollte die Zornesfalte in regelmäßigen Abständen von einigen Monaten unterspritzt werden.

Nachsorge

Bei den Einstichstellen handelt es sich um minimal kleine Stiche, die auch direkt nach der Behandlung mit Make-up überschminkt werden dürfen. Direkte Sonneneinstrahlung ist für einige Tage nach der Unterspritzung zu vermeiden. Ob Sie noch etwas beachten müssen, entscheidet der behandelnde Arzt, je nach Ihrer individuellen Situation.

Kann man die Zornesfalte auch ohne Unterspritzen loswerden?

Die Verwendung spezieller Anti-Aging-Produkte preisen sich damit, die Zornesfalte in kürzester Zeit verschwinden lassen zu können. Das ist wissenschaftlich schlichtweg einfach nicht möglich. Eventuell erreichen sie eine kleine sichtbare Veränderung, die dann aber auch nur von kurzer Dauer sein kann. Peelings und andere Methoden, um die Durchblutung zu fördern, können ebenfalls einen mildernden Einfluss auf die Falten haben. Der letztlich sichtbare Erfolg hängt sehr von der Tiefe der Zornesfalte ab. Um ein zuverlässig effektives Ergebnis zu erreichen, ist eine Unterspritzung mit Botox® definitiv besser geeignet.

Zornesfalte Unterspritzen – Nebenwirkungen

Die korrekte Unterspritzung von Botox® in die Haut birgt keine gefährlichen Nebenwirkungen. Die Haut kann aufgrund der Substanz leicht kribbeln. Es kann außerdem zu Rötungen, Juckreiz oder geringen Blutergüssen aufgrund der Injektionsnadeln kommen. Die Nebenwirkungen klingen jedoch nach wenigen Tagen wieder vollständig ab. Eine weitere, seltene Nebenwirkung können Kopfschmerzen sein.

Was tun bei vermehrten Falten?

Wenn Sie neben der Zornesfalte weitere störende Falten loswerden möchten oder die Haut anderweitig erschlafft ist, kann die operative Hautstraffung helfen. Hierbei wird überschüssiges Gewebe entfernt und die übrige Haut geglättet. Der Vorteil hierbei ist das permanente Ergebnis. Im Gegensatz zur Unterspritzung muss die Gesichtsstraffung in der Regel nicht wiederholt werden.

Zornesfalte Unterspritzen – Fazit

Die Zornesfalte zu unterspritzen ist ein effektives Mittel, um selbige loszuwerden. Am besten eignet sich Botox® dazu. Kleine Nebenwirkungen wie Rötungen oder Blutergüsse sind selten. Diese klingen nach ein paar Tagen wieder vollständig ab.

Wenn auch Sie darüber nachdenken, Ihre Zornesfalte zu unterspritzen, können Sie mich, Dr. Garcia, gerne kontaktieren. Als erfahrener Plastischer Chirurg berate ich Sie gerne ausführlich in meiner Praxis in München. Ich freue mich darauf, Ihnen wieder zu einem strahlend schönen Teint verhelfen zu können.

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